Werkunternehmer

Als Unternehmer im Sinne des Werkvertragsrechts kommt jede natürliche oder juristische Person in Betracht.
Im Zuge der Hauptleistungspflicht ist er dem Besteller gegenüber gemäß § 631 Abs. 1 Satz 1 BGB zur Leistung in Form der Herstellung eines versprochenen Werkes vertraglich verpflichtet, wobei hierzu ebenso die sach- und rechtsmangelfreie Herstellung gehört. Der Unternehmer hat im Zuge dieser Herstellung darauf zu achten, dass er die anerkannten Regeln seines Handwerks anwendet und beherrscht. Insoweit hat er sich über technische Neuerungen und Fortentwicklungen in seinem Fachbereich zu informieren.
Darüber hinaus hat er -jedenfalls bei körperlichen Werken- die Verpflichtung das entsprechende Werk abzuliefern bzw. dem Beststeller das Eigentum und den Besitz hieran zu verschaffen. Bis zu diesem Zeitpunkt trägt er die alleinige Verantwortung für den Herstellungsprozess und damit auch die Gefahr für eine etwaige Zerstörung des Werkes.

Im Gegenzug erhält der Unternehmer die vereinbarte Vergütung.

Als Nebenpflichten seitens des Unternehmers können sich aus dem werkvertraglichen Verhältnis der Parteien insbesondere Aufklärungs-, Informations-, Prüfungs- und Beratungspflichten ergeben. Hierzu kann bspw. der Hinweis auf Risiken und Gefahren zählen, die im Zuge der Arbeiten entstehen und damit die Erstellung des Werkes gefährden können.

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